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SSB-Empfang 2009: Kick, Talk und Awards

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(as) - Der alljährliche Empfang des Stadtsportbundes präsentierte sich 2009 in neuem Gewand und das steht ihm ausgesprochen gut. Über 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Politik und Verwaltung durfte SSB-Vorsitzende Gaby Schäfer am Sonntagmorgen in der Jahrhunderthalle begrüßen, die mit einem rund zweistündigen, äußerst kurzweiligen Programm unterhalten wurden, das einen gelungenen Mix aus Sport, Unterhaltung und Information bot.

Neues Konzept

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Zum neuen Konzept des Empfangs gehörten auch kleine Showeinlagen. Unter anderem schwebten engelsgleich die Sportgymnastinnen des Olympiastützpunktes auf die Bühne. Foto: Andrea Schröder

Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf hatte SSB-Geschäftsstellenleiter Rüdiger Stenzel mit seinem Team gesorgt. Und gemeinsam die Idee umgesetzt, über die Gaby Schäfer zwischenzeitlich nachgedacht hatte: Weg von dem üblichen Charakter üblicher Neujahrempfänge mit langen Reden, hin zu einer unterhaltsamen Veranstaltung mit Gala-Charakter. Die Idee war so gut wie deren Umsetzung und die SSB-Vorsitzende durfte sich deshalb auch über eine gelungene Inszenierung freuen: „Wir haben uns in diesem Jahr an ein neues Konzept gewagt, und ich denke, dessen Umsetzung ist uns gut gelungen. Die Resonanz nach dem heutigen Vormittag war durchweg positiv. Wobei die Jahrhunderthalle – mein Lieblingsort in Bochum – für diesen Empfang mit Gala-Charakter, natürlich hervorragend geeignet war“, so Gaby Schäfer.

Prominente Gäste

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Fröhliche Runde: (v.l.) SPD-Bundestagsabgeordneter Axel Schäfer, Sportdezernentin Birgitt Collisi, Werner Stürmann, Leiter der Abteilung Sport des NRW-Innenministeriums, und Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz. Foto: Andrea Schröder

(as) - Die Liste der lokalen Prominenz und der eingeladenen Vereinsvertreter war lang, doch unter den vielen Ehrengästen gab es einen ganz besonderen: Fußballschiedsrichter Boris Konrad. Der Stadtsportbund hatte ihn aus einem speziellen Grund eingeladen. Konrad war der Referee, der bei den diesjährigen Hallenstadtmeisterschaften von einem Spieler tätlich angegriffen worden war. Als „kleine Entschädigung“ war er vom SSB als Ehrengast geladen. Aus der ersten Reihe verfolgte er das Programm, das Moderator Thomas Gerres gewohnt unterhaltsam und souverän präsentierte.

An ihrem „Lieblingsort in Bochum“ durfte SSB-Vorsitzende Gaby Schäfer mit Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz einen gern gesehenen „Stammgast“ der Veranstaltung begrüßen. Ebenso wie die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer und Gerd Bollmann sowie die SPD-Landtagsabgeordneten Carina Gödecke und Thomas Eiskirch. Bochums CDU-Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat Lothar Gräfingholt gehörte ebenso zu den Ehrengästen wie SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Fleskes. Zum zweiten Mal dabei war Sportdezernentin Birgitt Collisi, die gemeinsam mit Wolfgang Stürmann, Leiter der Abteilung Sport des NRW-Innenministeriums, auf ihren „Einsatz“ wartete. Den VfL Bochum vertraten an diesem Morgen Thomas Ernst und Ansgar Schwenken. Ebenfalls vor Ort war der Sportauschussvorsitzende Wolfgang Horneck, der Leiter des Sport- und Bäderamtes Klaus Retsch, der Leiter des Olympiastützpunktes Bochum/Westfalen Oliver Burkamp sowie der ehemalige Sportdezernent Gerd Kirchhoff. Die Schar illustrer Gäste komplettierten Kabarettistin Esther Münch, Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Wilmert und Jürgen Dieberg von der Sparkasse Bochum. Dazu gesellten sich die Bezirksbürgermeister, Gäste benachbarter Stadtsportbünde und die Preisträger vergangener Veranstaltungen.

Eine goldene Biene für den SSB

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Werner Hirschmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Behindertenverbände in Bochum, überreicht der SSB-Vorsitzenden Gaby Schäfer die Biene in Gold für die erfolgreiche Umsetzung eines barrierefreien Internetauftritts des Stadtsportbundes. Foto: Andrea Schröder

(as) - Als Überraschungsgast bat Moderator Thomas Gerres gleich zu Beginn der Veranstaltung den blinden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Behindertenverbände in Bochum, Werner Hirschmann, auf die Bühne, der der SSB-Vorsitzenden Gaby Schäfer den BIENE-Award in Gold für die erfolgreiche Umsetzung des barrierefreien Internetauftritts des Stadtsportbundes überreichte.
Den Preis hatte der SSB eine Woche zuvor in Berlin gewonnen. Die Aktion Mensch vergibt seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen die Auszeichnung „Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten“, kurz „BIENE“. In diesem Jahr wurde der Preis zum fünften Mal vergeben. Fast 350 Websites und deren „Macher“ hatten sich beworben, 34 davon wurden von der Jury in das Finale gewählt. Mit dabei die SSB-Website, die in der Kategorie „Komplexe Recherche- und Serviceangebote“ mit der BIENE in Gold ausgezeichnet wurde und sich dabei gegen namhafte Mitbewerber durchsetzte.

Gelungene Showeinlagen

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(as) - Mit einem gelungenen Mix aus Unterhaltung, Informationen und Interviews wurde der SSB-Empfang in diesem Jahr aufgelockert. Bereits im Foyer der Jahrhunderthalle wurden die Gäste mit kleinen artistischen Vorführungen des Jugendzirkus Ratz Fatz empfangen. Ratz Fatz besteht seit 1994 und ist eine auch für andere Schülerinnen und Schüler offene Arbeitsgemeinschaft des Goethe-Gymnasiums und des Varieté et cetera. Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren üben in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und treten zusammen auf.
Sportliche Eleganz und Harmonie vereinten die Rhythmischen Sportgymnastinnen des Olympiastützpunktes Bochum. Die von Liuba Barykina trainierten Athletinnen beeindruckten mit vielen Höchstschwierigkeiten und brachten dem Publikum die Faszination Rhythmische Sportgymnastik näher. Die harmonische und ästhetische Sportart wird durch die Körperlemente Sprünge, Stände, Pirouetten, Beweglichkeitselemente und Körperwellen geprägt. Diese körpertechnischen Schwierigkeiten, koordiniert mit der Handhabung des jeweiligen Gerätes (Seil, Reifen, Ball, Keulen oder Band) bestimmen den Schwierigkeitsgrad eines Elementes und somit der ganzen Übung. Bei Gruppenübungen kommt natürlich auch die gute Zusammenarbeit und Harmonie der gesamten Gruppe, die aus fünf Gymnastinnen besteht, hinzu.
Zwei Reifen, sechs Sprossen, zwei einfache Stangen, zwei Griffsprossen, zwei Brettsprossen - alles miteinander verbunden ergibt das ein Rhönrad. 1925 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön als „Reifen- Turn- und Sportgerät“zum Patent angemeldet und in Bochum eine der Paradedisziplinen des Linden-Dahlhauser Turnvereins. Die Jahrhunderthalle bot den optimalen Rahmen, um diese imposanten Sportgeräte vorzuführen, die einen Durchmesser von 130 bis 245 Zentimeter vorweisen und zwischen 40 und 60 Kilogramm wiegen. Trainerin Anke Stilgenbauer und ihre Schützlinge imponierten mit der Leichtigkeit, mit der sie die schweren Räder bewegten.

Talkrunden auf dem roten Sofa

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Über den Fußball allgemein und Bochum als Spielort der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 im Speziellen diskutierte eine illustre Runde im „SSB-Sportstudio". Foto: Andrea Schröder

(as) - Kurztalks mit den Sportlerinnen und RSG-Trainerin Liuba Barykina sowie das Bochumer „Sportstudio“ waren informative Zwischensequenzen des SSB-Empfangs, bei denen die Anwesenden tiefer in die Bochumer Sportwelt eingeführt wurden.
Die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 war das große Thema der von Moderator Thomas Gerres geleiteten Talkrunde, an der Werner Stürmann, Leiter der Abteilung Sport des NRW-Innenministeriums, Bochums Sportdezernentin Birgitt Collisi, VfL-Vorstand Thomas Ernst, die U17-Juniorinnennationalspielerin der SG Wattenscheid 09 , Julia Debitzki, und Kabarettistin Esther Münch ihre Sicht der Dinge informativ und unterhaltsam in Szene setzten. Und wie im Original durfte sich das Quintett im Anschluss an die Talkrunde auch noch an der Torwand versuchen. Erfolgreich eingenetzt hatte zum Schluss nur der ehemalige Keeper des VfL Bochum, Thomas „Gustl“ Ernst, der sich damit erfolgreicher als seine Stürmer tags zuvor in Wolfsburg präsentierte.

SSB zeichnet sportliches Trio aus

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Der Vorsitzende des SSB-Ehrungsausschusses, Ulrich Liebert, war Laudator der drei Preisträger. Foto: Andrea Schröder

(as) - Einer der Höhepunkte des SSB-Empfangs sind die Ehrungen erfolgreicher und verdienter Sportlerinnen und Sportler Bochums. In diesem Jahr gingen die Preise an zwei ältere, aber keineswegs „verstaubte“ Herren, die eine hochtalentierte und bereits überaus erfolgreiche junge Frau in ihre Mitte nahmen. Der Vorsitzende des SSB-Ehrungsausschusses, Ulrich Liebert, übernahm dann auch gerne das Amt des Laudators, denn die Lobreden angesichts dieses Trios zu formulieren, war eine dankbare Aufgabe.
Mit der Ehrenplakette des Stadtsportbundes ausgezeichnet wurden in diesem Jahr der ehemalige Fußballnationalspieler und beim SuS Gerthe 1911 groß gewordene Gerd Harpers sowie der ehemalige Spitzenlangstreckler und heutige Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses, Gustav Disse. Den Nachwuchspreis des SSB erhielt die Kanutin Lara Daniel. Das 18-jährige Kajak-Talent vom KC Wiking räumte bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften gleich fünf Titel ab und triumphierte bei den Europameisterschaften in Ungarn im Viererkajak.

Gerd Harpers

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Die Ehrenplakette des Stadtsportbundes erhielt Bochums erster Fußballnationalspieler Gerd Harpers. Foto: Andrea Schröder

Laudatio von Ulrich Liebert:

Die Ehrenplakette des Stadtsportbundes Bochum erhält Gerd Harpers.
„Fußball – das ist sein Leben“, lautet die Überschrift der Laudatio für Gerd Harpers. Er ist ein echter Bochumer Junge. Er ist ein Juwel unter Bochums Sportlern und war Bochums erster Fußball-Nationalspieler. Seit seinem sechsten Lebensjahr gehört Gerd Harpers zum SuS Gerthe. Er spielte unter anderem für den SV Sodingen in der damals höchsten Spielklasse, der Oberliga West, und nahm 1955 an den Spielen um die Deutsche Fußballmeisterschaft teil. Immerhin damals schon vor 60.000 Zuschauern in der Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen, in der der SV Sodingen gegen den 1. FC Kaiserslautern spielte.
Von 1953 bis 1955 wurde er von Sepp Herberger in die Nationalmannschaft berufen. Insgesamt wurde Gerd Harpers zwölf Mal bei Länderspielen eingesetzt, so auch 1955 beim legendären Spiel gegen die UdSSR in Moskau vor 80.000 Zuschauern. Zu seine Kameraden auf dem Rasen gehörten unter anderem Helmut Rahn, Horst Eckel, Toni Turek sowie Fritz und Ottmar Walter.
Es ist überliefert, dass Gerdi nicht nur auf dem Rasen sondern auch gerne auf dem Parkett tanzte. Einer jungen Dame, die er aufforderte, ihn aber wohl nicht erkannte, stellte er sich anschließend mit den Worten vor: „Sie tanzten soeben mit dem Nationalspieler, Gerd Harpers“
Trotz zahlreicher Angebote aus dem Ausland blieb Gerd Harpers immer dem geliebten Ruhrgebiet treu. 1959 fand seine aktive Laufbahn aufgrund einer ernsten Verletzung ein plötzliches Ende. Doch er blieb dem Fußball treu. In verschiedenen Amateur- und Jugendmannschaften wirkte er als Trainer. Als Mitglied der WDR-Prominentenmannschaft spielte er über 20 Jahre zu Gunsten karitativer Zwecke. Mit inzwischen 80 Jahren ist er bis heute Pate der Kinderfußball-Werbetage der SpVgg Gerthe. Seine Kontaktfreudigkeit zeichnet ihn aus. Seine Disziplin, seine Kompetenz und sein soziales Engagement sind eine Vorbildfunktion für viele jungendliche Sportler der heutigen Zeit.
Mit großem Respekt und höchster Anerkennung seiner Laufbahn erhält Gerd Harpers heute die Ehrenplakette des SSB.

Gustav Disse

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SSB-Vorsitzende Gaby Schäfer und ihr Stellvertreter Ulrich Liebert zeichnen Gustav Disse (Mitte) mit der Ehrenplakette des Stadtsportbundes aus. Foto: Andrea Schröder

Laudatio von Ulrich Liebert:

Die Ehrenplakette des Stadtsportbundes Bochum erhält Gustav Disse.
Man wird nicht von vielen Menschen sagen können, dass sie ihr ganzes Leben dem Sport gewidmet haben doch auf Gustav Disse passt diese Aussage zu 100 Prozent. Zunächst Turner , dann erfolgreicher Marathonmann und bis heute ruheloser Ehrenamtler, dem wir in Bochum viel zu verdanken haben. Seine erste sportliche Laufbahn als Turner musste der damalige „Kumpel “nach einem schweren Berufsunfall „unter Tage“ 1953 aufgeben. Aber er besann sich rasch auf andere sportliche Herausforderungen und trainierte hart als Langstreckenläufer.
1953 wurde er Mitglied im SC Dahlhausen und stand bereits 1956 als Deutscher Marathonmeister ganz oben auf dem Siegerpodest. Diesen Erfolg wiederholte er auch 1957 und 1959. Anfang der 60er Jahre lief Gustav Disse die Marathonstrecke in einer Zeit von 2:24 Stunden, eine Zeit die auch heute noch in der Bestenliste des Deutschen Leichtathletikverbandes geführt wird. Er war einfach ein Lauftalent, und so verwundert es nicht, wenn man in seiner Biografie nachlesen kann, dass er auch beim Silvesterlauf in Sao Paulo erfolgreich dabei war.
1966 beendete er seine aktive Laufbahn mit unzähligen Titeln und Trophäen. Er studierte danach an der Sporthochschule in Köln und war danach bis 1993 Sportlehrer an einer Bochumer Schule.
Sein ehrenamtliches Engagement für den Sport ging ebenfalls weiter. Er wurde Mitglied beim TV Wattenscheid und arbeitete hier als Trainer. Er betreute so erfolgreiche Läufer wie Manfred Lubba, Hans Dieter Schulten, Wolf-Dieter Poschmann und viele andere.
Seit 1967 ist er als Kampfrichter tätig und wurde so bei den Olympischen Spielen 1972 in München bei den Laufwettbewerben als Unparteiischer eingesetzt. In Bochum übernahm Gustav Disse 1998 den Vorsitz im Kreis-Leichtathletik-Ausschuss. Die äußerst erfolgreichen Wettbewerbe der Deutschen Leichtatlethik-Meisterschaften und die DLV-Gala im Lohrheidestadion tragen seine Handschrift. Maßgeblich und unermüdlich war er in der Organisation dieser Bochumer Top-Veranstaltungen tätig. Als Fachschaftsleiter Leichtathletik im Stadtsportbund schätzen wir seinen Rat und die oftmals auch kritischen Anregungen, die uns stets geholfen haben im Engagement für gute Bedingungen im Bochumer Sport.
Wir wünschen Dir und uns: Auch mit 75 ist noch lange nicht Schluss. Denn sein Puls von 40, auch in Stresssituationen, beweist mal wieder: SPORT HÄLT FIT!

Lara Daniel

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Lara Daniel, 18-jährige Kanutin des KC Wiking, wurde mit dem Nachwuchspreis des Stadtsportbundes ausgezeichnet. Foto: Andrea Schröder

Den Nachwuchs-Ehrenpreis des Stadtsportbundes Bochum erhält Lara Daniel.
„Ohne Fleiß keinen Preis - ohne Training keine Erfolge“, diese alten Weisheiten hat die 18-jährige Kajak-Fahrerin des KC Wiking sehr schnell für sich verinnerlicht. Über zwanzig Stunden die Woche trainiert sie im Boot auf dem Baldeneysee, dazu Kraft-, Lauf- und Schwimmtraining. Seit Jahren kein richtiger Urlaub und in den Sommerferien war sie gerade mal drei Tage zu Hause - ansonsten Trainingslager und Wettbewerbe. Und all diese Mühen wurden 2008 bestens belohnt. Wer Berichte über ihre Siege und Medaillen liest, dem schwindelt es: Deutsche Juniorenmeisterin - gleich fünf Mal -, Europameisterin im K4 in Ungarn und Westdeutsche Meisterin sowieso.
Diese junge Schlagfrau fährt die Erfolge ein - „Schlag auf Schlag“ und bei der Deutschen Meisterschaft 2008 in München gleich fünf Mal über fast jede beliebige Distanz. Lara Daniel wird inzwischen mit den anderen Größen des erfolgreichen Bochumer Kanuclubs in einem Atemzug genannt. Die Lokalpresse widmete ihr kürzlich ein ausführliches Porträt - da ist es nicht mehr weit zur ersten Homestory.
Wir ehren Lara Daniel für ihre sportlichen Erfolge mit denen sie sich selbst beschenkt, aber auch ihren Verein und unsere Stadt. Olympia ist ihr Fernziel und Birgit Fischer die große Goldmedaillen-Fischerin ist ihr Vorbild. Gefragt, wenn sie mal für einen Tag tauschen dürfte: „dann wäre ich gerne ein Topmodell“. Den Wunsch können wir heute erfüllen - hier ist dein Laufsteg!
Herzlichen Glückwunsch Lara Daniel.

Sportschau 2008

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(as) - Gut gehütet ist alljährlich das Geheimnis um das neue Sportjahrbuch und wird traditionell erst während des SSB-Empfangs gelüftet. Ebenso Tradition hat es, dass die erste Ausgabe der aktuellen Sportschau an die Sparkasse Bochum als langjähriger Partner und Förderer des Bochumer Sports und des SSB überreicht wird.
Die erste Ausgabe der Sportschau 2008 wurde in diesem Jahr gut verschlossen im Stahlkoffer und mit Handschellen an Moderator Thomas Gerres gekettet auf die Bühne getragen. Jürgen Dieberg nahm das erste Exemplar stellvertretend für den verhinderten Sparkassen -Vorstandsvorsitzenden Volker Goldmann entgegen. Die über 200 Seiten starke elfte Ausgabe des Sportjahrbuchs blickt in Berichten, Interviews und Reportagen auf das vergangene Sportjahr zurück und beleuchtet dabei Sportarten von „A“ wie American Football bis „W“ wie Wasserball.
Erhältlich ist die Sportschau 2008 zum Einzelpreis von 12 Euro ab sofort in der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes, Westring 32. Bei Abnahme von zehn Exemplaren reduziert sich der Preis auf 11 Euro pro Buch, beim Kauf von mindestens 15 Ausgaben auf 10 Euro.

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