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Oldtimerrallye: Manta A aus Bochum siegt

Siegerehrung in Haus Goeke (v. li.): Lennart und Gerald Orlik belegten mit ihrem MG Midget Bj. 1977 Platz 3. Sieger wurden die Bochumer Max Kirschbaum und Lena Schepeler mit ihrem Opel Manta-A Baujahr 1971. Platz 2 ging an Andre Behrendorf und Frank Schäfer mit einem BMW 2002ti Bj. 1973. Foto: Timo Liebert

Platz 1: Die Bochumer Max Kirschbaum und Lena Schepeler im Opel Manta-A Baujahr 1971. Foto: Timo Liebert

Platz 1: Die Bochumer Max Kirschbaum und Lena Schepeler im Opel Manta-A Baujahr 1971. Foto: Timo Liebert

Platz 2: Andre Behrendorf und Frank Schäfer (3,68 Strp). mit einem BMW 2002ti Bj. 1973. Foto: Timo Liebert

Herrlichstes Spätsommerwetter erwartete die 53 Teilnehmer der RALLYE RUHRGEBIET CLASSIC, die am 13. Oktober 2018 (Sa.) am frühen Morgen in Bochum-Grumme begann. Alle Cabriofahrer konnten ihre Verdecke vom Start bis ins Ziel im Kofferraum verstauen.

Bereits nach wenigen Hundert Metern stand die erste Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Programm, bei der 120 Meter in exakt 15 Sekunden gefahren werden mussten. Dann ging es mit Chinesenzeichen – dabei handelt es sich um Zeichen, auf denen skizzenhaft Kreuzungen aus der Vogelperspektive dargestellt sind – auf die Strecke. Diese führte nach Dortmund über Zeche Zollern und Schloss Dellwig zum Hoeschgelände Phoenix-West. Eine ganz spezielle Orientierungsaufgabe hatten die Teilnehmer hier nach einer Kartenskizze zu fahren, und es hagelte Strafpunkte für ausgelassene oder übersehene Kontrollen. Vorbei am BVB-Stadion ging es weiter nach 1:25000 Kartenausschnitten über die Hohensyburg nach Hagen, wo bei der Kartbahn die Mittagpause anstand.

Weiter Richtung Breckerfeld

Am Nachmittag setzte sich die Rallye fort mit Kartenskizzen Richtung Breckerfeld und Halver in den Ennepe-Ruhr-Kreis nach Sprockhövel und Hattingen. Auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte stand erneut eine Orientierungsaufgabe im Roadbook. Nur wenige Teilnehmer konnten diese Aufgabe fehlerfrei lösen.

Zurück in Bochum, war am Ziel auf dem Bongard-Boulevard noch einmal eine Gleichmäßigkeitsprüfung zu absolvieren: 30 Meter in exakt 9 Sekunden, wobei Abweichungen je 100stel Sekunde bestraft wurden.

Die Auswertung der Bordkarten und der Gleichmäßigkeitsprüfungen ergab dann ein Gesamt- und Klassenergebnis. Die Siegerehrungen fanden dann im Vereinslokal des MSC Ruhr-Blitz im Vereinslokal Goeke in Bochum Grumme statt.

Die Bochumer Max Kirschbaum und Lena Schepeler belegten mit ihrem Opel Manta-A Baujahr 1971 mit 2,31 Strafpunkten Platz 1. Gefolgt von Andre Behrendorf und Frank Schäfer (3,68 Strp). mit einem BMW 2002ti Bj. 1973 und Gerald Orlik und Lennart Orlik (Vater und Sohn) 3,69 Strafp. mit einem MG Midget Bj. 1977 auf Platz 3.

Viele Wochen Vorbereitung

„Es kostet viele, viele Wochen Vorbereitung, um eine solche Orientierungsfahrt zu organisieren, da wir jedes Mal eine neue Strecke ausarbeiten“, sagt Timo Liebert vom MSC. „Abgesehen vom Einrichten der Start-/Ziel-Bereiche und dem Markieren der Streckenführung am Rallyetag selbst, ist es ja auch erforderlich – wenn die Streckenführung steht –, im Vorfeld die Strecken-Durchführungsgenehmigung der Stadt Bochum sowie die Einwilligungen der Städte und Kreise, die durchfahren werden, einzuholen.“

40 Helfer vom MSC Ruhr-Blitz Bochum e.V. im Einsatz

Über 40 Helfer setzte der MSC von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends ein. Der Lohn: „Die Organisation hat super geklappt“, sagte Ulrich Liebert, Vorstand des MSC Ruhr-Blitz. „Die Teilnehmer waren begeistert. Sie freuten sich besonders über die schöne Streckenführung durchs Sauerland und Ruhrgebiet, über die schönen Aufgabenstellungen und die kniffligen Orientierungsaufgaben. Wir als Veranstalter sind sehr zufrieden: eine super Veranstaltung!“

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