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Ruhr schäumte beim Elefantenrennen

Beim Tauziehen versuchen die über ein Tau verbundenen Kontrahenten, den Gegner über die Mittellinie zu ziehen. Foto: © Höfgen

Das Sommerfest 2015 beim Linden-Dahlhauser Kanu-Club bot alle Zutaten, die es für eine gelungene Festivität braucht. Über den Tag kamen rund 500 Besucher zur Ruhrmühle und erfreuten sich an Kaffee, Kuchen, Grillgut, Bier, Cocktails – und einigen sportlichen Einlagen.

So schäumte am Samstag (19.09.) die Ruhr bei den „Elefantenrennen“ – sechs Paddler plus Steuermann im Boot – und dem beliebten Wettkampf namens „Tauziehen“. Am Sonntag (20.09.) standen die 1. Stadtmeisterschaften im Stand-Up-Paddling (SUP) auf dem Programm.

Die Elefantenboot-Rennen sind Bootsrennen für Jedermann und Jederfrau. Die gibt es beim LDKC seit mehr als 30 Jahren und sind überaus beliebt. Am Samstag fanden beim Männer-, Frauen- und Mixed-Wettkampf zunächst die Rennen auf den Langstrecken an, am Nachmittag folgten die Kurzstrecken.

Anschließend fand noch das „Tauziehen“ statt. Dabei werden je zwei Boote am Heck mit einem Tau verbunden und die Insassen versuchen paddelnd, das andere Boot über eine Mittellinie zu ziehen. Sehr kräftezehrend! Es wurden je zwei erste Plätze erzielt von den „Mattendrachen-Gentlemen“ und dem Bott der „Jedermänner“ sowie zwei dritte Plätze von den „Mattendrachen-Ladies“ und den „Nutrias“.

Ihren Spaß hatten auch die eingeladenen Flüchtlinge. Gemeinsam mit dem Beauftragten für Flüchtlingsfragen im Bereich Südwest hatte der LDKC zu Schnupperfahrten eingeladen. Die Gäste lieferten sich nach einem kurzen Einpaddeln prompt ein erstes Duell. Da beide gleichzeitig über die Ziellinie gingen, waren auch beide Boote Sieger.

Am Sonntag wurden dann die 1. Bochumer Stadtmeisterschaften im Stand-Up-Paddling ausgetragen. Bei den Damen wurde Julie Schröer Stadtmeisterin. Bei den Herren siegte Carsten Schroer und bei den Herren Senioren gewann Hartmut Richter. Alle drei starteten für den Linden-Dahlhauser Kanu-Club.

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