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Olympia: Kampagnenstart für Bewerbung von KölnRheinRuhr

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Bejubeln den Auftakt der Kampagne für die Bewerbung (v. li.): Peer Steinbrück (2002 bis 2005 Ministerpräsident des Landes NRW), Isabell Werth (erfolgreichste Dressurreiterin der Welt), Torsten Burmester (OB der Stadt Köln und 2022 bis 2024 Vorstandsvorsitzender des DOSB), Hendrik Wüst (NRW-Ministerpräsident), Britta Heidemann (erfolgreichste Olympionikin Deutschlands). Foto: LSB NRW | Andrea Bowinkelmann

Am 19. Januar 2026 startete die Kampagne für die Bewerbung KölnRheinRuhr um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.

Moderne, nachhaltige Spiele kann es nur mit und nicht gegen den Willen der Menschen im Land geben. Als einzige Bewerberregion führt NRW am 19. April 2026 in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Rund vier Millionen Menschen können dann über die Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele abstimmen, kein anderer Bewerber bezieht mehr Menschen ein.

Start der Kampagne mit Prominenz am 19. Januar

Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Vorfeld des Ratsbürgerentscheids bestmöglich zu informieren und für die Spiele zu werben, startete am Montag, 19. Januar 2026, genau drei Monate vor den Ratsbürgerentscheiden, eine breit angelegte Kampagne. Damit wollen die 17 beteiligten Kommunen gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, mit Athletinnen und Athleten sowie den Sportfachverbänden für ein positives Votum bei der Abstimmung werben. Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB.

In den kommenden Monaten wird zudem ein prominent besetztes Team die Bewerbung KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 in erster Reihe unterstützen. Dazu gehören: der deutsche Para-Athlet des Jahrzehnts Markus Rehm, die Olympiasiegerin im Degenfechten und Spitzensportfunktionärin Britta Heidemann, die erfolgreichste Olympionikin Deutschlands und erfolgreichste Dressurreiterin der Welt Isabell Werth, der Fußball-Weltmeister Christoph Kramer, der Vorstandsvorsitzende der Deutz AG und Ruder-Weltmeister Sebastian Schulte sowie der ehemalige Ministerpräsident und Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück. Sie alle werden sich aktiv in die Bewerbung Nordrhein-Westfalens einbringen und mit ihrer jeweiligen Erfahrung und Expertise wichtige Impulse geben.

Bürger und Bürgerinnen haben die Wahl – am 19. April 2026

Die Rhein-Ruhr-Region steht vor einer historischen Weichenstellung. Mit ihrer Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bringt sich Deutschlands größter Ballungsraum als Gastgeber eines neuen, zeitgemäßen Olympia-Modells in Stellung: dezentral, nachhaltig, inklusiv und fest in einer starken Metropolregion verankert. Einen entscheidenden Meilenstein auf diesem Weg markiert der 19. April 2026. An diesem Tag entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in den beteiligten Kommunen im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids darüber, ob ihre Städte Teil dieses internationalen Großereignisses werden sollen.

Die Rhein-Ruhr-Region bringt beste Voraussetzungen mit. Kaum eine andere Region Europas verfügt über eine derart dichte Infrastruktur aus Sportstätten, Verkehrswegen, Universitäten und kulturellen Einrichtungen. Statt kostspieliger Neubauten setzt das Bewerbungskonzept auf vorhandene Arenen, Stadien und Hallen – ergänzt durch temporäre, rückbaubare Lösungen. Kurze Wege, eine leistungsfähige Bahn- und Straßenanbindung sowie Millionen begeisterungsfähiger Menschen machen Rhein und Ruhr zu einem idealen Gastgeberraum für Olympische und Paralympische Spiele des 21. Jahrhunderts.

Olympia an Rhein und Ruhr: Eine Jahrhundertchance für die Region

Besonders profitieren würden nicht nur die bekannten Metropolen, sondern auch Städte wie Bochum. Investitionen in Verkehr, Digitalisierung und öffentliche Räume würden nachhaltig wirken und die Lebensqualität langfristig steigern. Internationale Aufmerksamkeit stärkt den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, fördert Tourismus und schafft neue Netzwerke für Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig bietet Bochum mit seinen Sportanlagen, Freiflächen und urbanen Räumen Potenzial für Trainingsstätten, Wettbewerbe, Kulturprogramme und Begegnungsorte im Rahmen der Spiele.

Nicht zuletzt steht Bochum – wie das gesamte Ruhrgebiet – für gelebte Vielfalt und Zusammenhalt. Olympische und Paralympische Spiele hier auszurichten hieße, Inklusion und Teilhabe sichtbar zu machen: durch barrierefreie Infrastruktur, durch die enge Verzahnung von olympischen und paralympischen Wettbewerben und durch eine Region, die seit Jahrzehnten gelernt hat, Wandel solidarisch zu gestalten.

Der 19. April 2026 wird damit zu einem Tag der Mitbestimmung und der Zukunftsentscheidung. Die Bürgerinnen und Bürger haben es in der Hand, ob ihre Städte Teil eines Projekts werden, das weit über zwei Wochen Sport hinausreicht. Es geht um internationale Strahlkraft, nachhaltige Entwicklung und ein neues Selbstbewusstsein für Rhein und Ruhr.

Olympische und Paralympische Spiele in der Rhein-Ruhr-Region wären kein kurzfristiges Spektakel, sondern ein gemeinsames Versprechen: an die Region, an Städte wie Bochum – und an kommende Generationen.

Die Austragungsorte im Überblick:

  • Aachen – Fußball, Reitsport | Para Dressursport
  • Bochum – Fußball, Moderner Fünfkampf
  • Dortmund – Fußball, Handball
  • Duisburg – Kanu-Rennsport, Rudern, Sportklettern | Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern
  • Düsseldorf – 3x3 Basketball, Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Fechten, Handball, Judo, Ringen, Tischtennis, Triathlon, Volleyball | Blindenfußball, Goalball, Para Badminton, Para Boccia, Para Judo, Para Taekwondo, Para Tischtennis, Para Triathlon Rollstuhlbasketball, Rollstuhlfechten
  • Essen – Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX Freestyle & Racing), Schießen | Para Powerlifting, Para Sportschießen, Sitzvolleyball
  • Gelsenkirchen – Schwimmsport | Para Schwimmen
  • Krefeld – Rollstuhlrugby, Taekwondo
  • Kiel/Warnemünde – Segeln
  • Köln – Leichtathletik 7er-Rugby, Bogenschießen, Fußball, Marathonschwimmen, Radsport (Bahnradrennen), Radsport (Straße), Tennis, Turnen | Para Bogenschießen Para Leichtathletik, Para Radsport (Bahn), Para Radsport (Straße), Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball
  • Leverkusen – Fußball
  • Markkleeberg (Sachsen) – Kanu-Slalom
  • Mönchengladbach – Hockey
  • Monheim am Rhein – Skateboarding
  • Oberhausen – Volleyball
  • Pulheim – Golf
  • Recklinghausen – Radsport (Mountainbike)
  • Wuppertal – Fußball, Wasserball

Weitere Infos unter: https://olympiabewerbung.nrw

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