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Keine Landes-Hilfen für Vereine – Gabriela Schäfer verständnislos

Flutkatastrophe © LSB NRW _ Blau Weiß Mintard.jpg

Einige Sportvereine in Bochum sind durch das Unwetter schwer betroffen und benötigen Hilfe. Foto: Blau-Weiß Mintard

Hilfen vom Land NRW für geschädigte Haushalte, Unternehmen, Angehörige freier Berufe und Landwirte solle es geben - aber nicht für Vereine. Gabriela Schäfer kann für diese Regelung kein Verständnis aufbringen.

Das starke Unwetter Mitte Juli hat auch Bochum nicht verschont. Wenn es hier auch weniger als in anderen Regionen und Orten gewütet hat, sind die Schäden in unserer Stadt dennoch beträchtlich. Das Land NRW hat betroffenen privaten Haushalten, Unternehmen, Angehörigen freier Berufe und Landwirten eine Soforthilfe in Höhe von bis zu 3.500 Euro für Privathaushalte und 5.000 Euro für Unternehmen bereitgestellt. Ausgenommen davon: Vereine.

„Wir verstehen nicht, dass Vereine – und eben auch Sportvereine – bisher von diesen Hilfen ausgenommen wurden. Zahlreiche Bochumer Vereine haben schwere Schäden an Geräten und Gebäuden erlitten. Sie befinden sich in einer existenzbedrohenden Situation und sind dringend auf Unterstützung angewiesen.“, sagt Gabriela Schäfer, die Vorsitzende des Stadtsportbundes Bochum e.V. (SSB).

Die Stadtverwaltung hat nun zugesichert, dass Vereine eine kommunale Billigkeitsleistung analog zur Landeshilfe für Unternehmen in Höhe von bis zu 5.000 Euro erhalten. „Das begrüßen wir sehr“, sagt Gabriela Schäfer. „Aber wir sind weiterhin mit dem Landessportbund NRW in Gesprächen. Denn auch vom Land muss für die Vereine etwas getan werden!“

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