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Fitschen wieder im Training

Er läuft wieder, endlich: Wattenscheids 10.000 Meter-Europameister Jan Fitschen, der wegen seiner Plantarsehnenprobleme eine lange Lauf-Pause mit Alternativtraining einlegen musste, ist im Trainingslager im spanischen Chiclana wieder ins Lauftraining eingestiegen.

„Es ging jetzt ziemlich schnell, nachdem ich Anfang des Jahres noch Probleme beim Gehen hatte. Ich bin total happy, kann jetzt auch mal eine halbe Stunde joggen, ohne dabei die Zähne zusammenzubeißen. Die Pause war ja sehr lang - praktisch ein halbes Jahr“, sagt der Schützling von TV 01-Cheftrainer Tono Kirschbaum. Fitschen macht deutlich, dass er natürlich auch weiterhin mit Fahrradtraining und Aquajogging beschäftigt ist - wie die ganzen letzten Wochen schon. „Herz und Kreislauf habe ich gut trainiert“, meint der Wattenscheider, „beim Laufen muss ich jetzt langsam die Belastung hochfahren, man will dem Fuß ja nicht zuviel zumuten.“ Noch bis Samstag ist Jan Fitschen vor Ort in Andalusien: „Mit dem Wetter hatten wir bisher eigentlich Glück, es war immer trocken. Doch während es gestern richtig toll war, ist es heute ein bisschen bewölkt.“
Jan Fitschen hat frühzeitig seinen Verzicht auf die Hallensaison erklärt. Im Moment sieht es stark danach aus, dass im Sommer bei ihm die 5.000 Meter im Vordergrund stehen - auch mit Blick auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Berlin.
Matschiger Boden mit Resten von Schnee - das sind keine idealen Bedingungen für ein Training unter freiem Himmel. Wattenscheids Geherin Sabine Zimmer hat die Konsequenzen gezogen und dem Ruhrgebiet den Rücken gekehrt. Für eine Woche hat sich die Deutsche Rekordinhaberin nach Monte Gordo in Portugal begeben. „Die Bedingungen sind bei 12-13 Grad gut, sie kennt das Terrain, fühlt sich wohl dort", erklärt Coach Heiko Schulze. Zimmer hat vor Ort eine rumänische Top-Geherin getroffen - das passt. Die Ruhrpott-Flucht war für den Trainer genau die richtige Entscheidung: "Man kann einige Sachen auf dem Band machen, aber das ist ein himmelweiter Unterschied zum Training draußen. Sie will sich optimal vorbereiten, daher diese kurzfristige Entscheidung.“

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