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Bundesverdienstkreuz für Ralf Höfgen

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Ralf Höfgen bei der Ehrung. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer überreicht ihm am 17.08.2022 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bunderepublik Deutschland. Foto: Stadt Bochum / Lutz Leitmann

Ralf Höfgen, seit 2004 1. Vorsitzender des Linden-Dahlhauser Kanu-Clubs, ist nun für seine großen Verdienste für den Sport ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz.

Ralf Höfgen erhält am 17.08.2022 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bunderepublik Deutschland von Bürgermeisterin Schäfer in Vertretung des Oberbürgermeisters überreicht. (Quelle: Stadt Bochum /Lutz Leitmann )

Für sein langjähriges Engagement im sportlichen Bereich hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Bochumer Ralf Höfgen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer überreichte die Auszeichnung am Mittwoch, 17. August, feierlich im Bochumer Rathaus.

Bereits im Alter von zwölf Jahren trat Ralf Höfgen dem „Linden Dahlhauser Kanu Club e.V.“ (LDKC) bei. In den kommenden Jahren konnte der Bochumer eine Vielzahl sportlicher Erfolge verzeichnen, wurde unter anderem Deutscher und Westdeutscher Meister im Achter in der Jugend B oder nahm in der Ersatzauswahl bei den Zweier-Canadiern an den Olympischen Spielen in München teil. Seit 1972 arbeitet Ralf Höfgen aktiv im LDKC mit.  Als Übungsleiter, Trainer und Ausbilder im Kanu-Rennsport, betreute er sowohl Breitensportlerinnen und -sportler als auch Kadermitglieder auf Landes- und Bundesebene. Seit 2004 bis heute ist er 1. Vorsitzender des Vereins. Dabei legt er großen Wert auf die Jugendarbeit und die Förderung des Breitensports. Zusätzlich zu den traditionellen Sparten Kanu-Rennsport und Kanu-Wandern erweiterte er das Angebot auf die Sparten Drachenboot und Stand-Up-Paddling.

Auch im Behindertensport möchte Ralf Höfgen möglichst vielen Menschen mit Handicap eine Teilhabe am Wassersport ermöglichen: Auf seine Initiative wurden die Bootsstege und die sanitären Einrichtungen am Vereinsheim des LDKC behindertengerecht umgebaut. Von 2004 bis zur Aufgabe des Stiftungszwecks 2016 führte er zudem die Strothotte-Stifung im LDKC in Bochum, deren Ziel es war, hilfebedürftige Sportlerinnen und Sportler sportbegleitend schulisch zu fördern und eine Ausbildung in Studium und Beruf zu ermöglichen.

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