v.l.: Gabriela Pantring (Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK), Andrea Milz (Staatssekretärin), Stefan Klett (Präsident des Landessportbundes NRW) | Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann
Mit der „NRW-Sportmilliarde“ investiert das Land Nordrhein-Westfalen viel Geld in den Breitensport.
Duisburg, Landessportbund NRW, 05.05.2026
Mit dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 werden landesweite Investitionen in die Sportinfrastruktur in Höhe von 600 Millionen Euro ermöglicht. Das Investitionsprogramm im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Plans gliedert sich in drei zentrale Bereiche:
Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat im Rahmen einer hybriden Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, Stefan Klett, und der Vorstandsvorsitzenden der NRW.BANK, Gabriela Pantring, das Verfahren zum Programmaufruf I für Sportvereine vorgestellt.
Staatssekretärin Andrea Milz betont: „Mit der NRW-Sportmilliarde setzen wir ein starkes Zeichen für den Breitensport und das Ehrenamt. Damit geht das Land entschlossen gegen den bestehenden Sanierungsherausforderungen vor und schafft nachhaltige Rahmenbedingungen für mehr Bewegung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde mit dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ wichtige Impulse gesetzt, an die nun konsequent angeknüpft wird. Im Sportland Nummer 1 sind wir uns der Bedeutung von modernen und attraktiven Sportstätten bewusst, damit sich Menschen jeden Alters bewegen und engagieren können.“
„Die Landesregierung hat ihr Versprechen gehalten“,sagt Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW. „Zeitgleich mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in KölnRheinRuhr wird die Förderung des Breitensports konsequent ausgebaut. Das neue Förderprogramm zur Sanierung von Sportstätten ist dabei ein sehr wichtiger Baustein. Er wird dazu beitragen, den hohen Sanierungsstau bei vereinseigenen und kommunalen Sportanlagen zu reduzieren. Wichtig ist, dass diese Landesmittel nun durch weitere Fördermittel der Kommunen ergänzt werden.“
Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, ergänzt: „Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen unterstützen wir das Land dabei, Fördermittel aus dem Programm schnell und zielgerichtet dort zu platzieren, wo sie gebraucht werden. Mit unserer Erfahrung sorgen wir für effiziente Abläufe und eine verlässliche Umsetzung – damit aus Förderzusagen zügig konkrete Verbesserungen für die Sportvereine vor Ort werden. Schließlich sind moderne Sportstätten die Grundlage für das Erleben von Gemeinschaft und für erfolgreiche Integration. Das stärkt den gesell-schaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.
Ziel ist es, die Bedingungen für Vereine praxisnah zu verbessern und die Antragsverfahren schlank und transparent zu gestalten, sodass die Mittel zügig in konkrete Projekte vor Ort fließen.
Damit unterstützt Nordrhein-Westfalen gezielt den Breitensport, eng verbunden mit dem Bekenntnis zur olympischen Idee und der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele KölnRheinRuhr. Die Landesregierung verfolgt damit konsequent das Ziel, gleichermaßen sportliche Aktivität, gesellschaftliche Teilhabe und die Lebensqualität in allen Regionen des Landes zu fördern.
Hintergrund:
Sport ist ein unverzichtbarer Baustein des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Förderung von Gesundheit, Integration und Gemeinschaft in Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund legt Nordrhein-Westfalen das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landes auf und stellt zusätzlich zur Sportmilliarde des Bundes rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, um die Sportinfrastruktur landesweit zu stärken.
Die „NRW-Sportmilliarde“ setzt sich darüber hinaus zusammen:
Die Entscheidung, zusätzlich zu den Landesmitteln auch einen erheblichen Anteil aus dem Sondervermögen des Bundes für den Sport einzusetzen, ist bundesweit einmalig. Sie unterstreicht den hohen Stellenwert der Sportförderung in Nordrhein-Westfalen und trägt maßgeblich dazu bei, den Investitionsstau bei Sportstätten langfristig abzubauen.