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Gelungene Showeinlagen

Sportgymnastin

(as) - Mit einem gelungenen Mix aus Unterhaltung, Informationen und Interviews wurde der SSB-Empfang in diesem Jahr aufgelockert. Bereits im Foyer der Jahrhunderthalle wurden die Gäste mit kleinen artistischen Vorführungen des Jugendzirkus Ratz Fatz empfangen. Ratz Fatz besteht seit 1994 und ist eine auch für andere Schülerinnen und Schüler offene Arbeitsgemeinschaft des Goethe-Gymnasiums und des Varieté et cetera. Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren üben in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und treten zusammen auf.
Sportliche Eleganz und Harmonie vereinten die Rhythmischen Sportgymnastinnen des Olympiastützpunktes Bochum. Die von Liuba Barykina trainierten Athletinnen beeindruckten mit vielen Höchstschwierigkeiten und brachten dem Publikum die Faszination Rhythmische Sportgymnastik näher. Die harmonische und ästhetische Sportart wird durch die Körperlemente Sprünge, Stände, Pirouetten, Beweglichkeitselemente und Körperwellen geprägt. Diese körpertechnischen Schwierigkeiten, koordiniert mit der Handhabung des jeweiligen Gerätes (Seil, Reifen, Ball, Keulen oder Band) bestimmen den Schwierigkeitsgrad eines Elementes und somit der ganzen Übung. Bei Gruppenübungen kommt natürlich auch die gute Zusammenarbeit und Harmonie der gesamten Gruppe, die aus fünf Gymnastinnen besteht, hinzu.
Zwei Reifen, sechs Sprossen, zwei einfache Stangen, zwei Griffsprossen, zwei Brettsprossen - alles miteinander verbunden ergibt das ein Rhönrad. 1925 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön als „Reifen- Turn- und Sportgerät“zum Patent angemeldet und in Bochum eine der Paradedisziplinen des Linden-Dahlhauser Turnvereins. Die Jahrhunderthalle bot den optimalen Rahmen, um diese imposanten Sportgeräte vorzuführen, die einen Durchmesser von 130 bis 245 Zentimeter vorweisen und zwischen 40 und 60 Kilogramm wiegen. Trainerin Anke Stilgenbauer und ihre Schützlinge imponierten mit der Leichtigkeit, mit der sie die schweren Räder bewegten.

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